DER BEGINN EINER AUßERGEWÖHNLICHEN REISE

Regisseur Marcel Maro war bereits ein etablierter Werberegisseur. Doch trotz seines Erfolges spürte er eine künstlerische Leere, eine Sehnsucht nach etwas Größerem, Intensiverem. Diese Suche führte ihn 2018 zu einem entscheidenden Moment: Als er eines Abends an einem Fluss in Berlin saß und sich in Gedanken über einen Spielfilm verlor, fuhr plötzlich ein alter Zirkuswagen über das Kopfsteinpflaster. Die Idee für Furioso war geboren.

Der Zirkus, ein Ort voller Leben, Leidenschaft und Kunstfertigkeit, wurde für ihn zur perfekten Metapher für das Leben als Künstler: die Balance zwischen dem Streben nach Perfektion und den Unwägbarkeiten des Schicksals. Ein Symbol für das ständige Aufeinandertreffen von Scheitern und Triumph, von Eitelkeit und Ehrlichkeit. Ein Blick auf die hellen und dunklen Seiten der Kreativität.

Furioso sollte mehr sein als nur ein Film – es sollte eine Reise in das Herz des Künstlers werden.

DIE GESICHTE VON FURIOSO

Die Geschichte von Furioso entsprang der persönlichen Auseinandersetzung des Regisseurs mit den Höhen und Tiefen des Künstlerlebens. Als junger Filmemacher durchlebte Maro all die Hürden, Hoffnungen und Zweifel, die diesen Weg so herausfordernd und zugleich faszinierend machen. Inspiration fand Maro in seiner eigenen Jugend, seiner Familie und den komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen, die ihn prägten.

Mit dieser Grundlage gelang es ihm, die Spannungen und Konflikte der Figuren authentisch und vielschichtig darzustellen. Mit seiner Liebe zum Detail, seinem feinen Gespür für Dialoge und seinem Talent Humor und Leichtigkeit neben emotionaler Tiefe zu erschaffen, kreiert Maro eine einzigartige Zirkuswelt.

DIE BESETZUNG VON FURIOSO

Die Herausforderung bei der Besetzung von Furioso lag darin, Schauspieler zu finden, die nicht nur das nötige Charisma für ihre Rollen mitbrachten, sondern auch die emotionalen Tiefen ihrer Charaktere erfassen konnten. Es war entscheidend, dass die Darsteller nicht nur die visuelle Präsenz mitbrachten, sondern auch in der Lage waren, sich tief in ihre Rollen einzufühlen und die inneren Konflikte und Emotionen ihrer Figuren authentisch darzustellen. Diese Herangehensweise ermöglichte es, die Charaktere lebendig und ergreifend zu gestalten, was dem Film eine besondere Intensität verleiht.

DER LOOK VON FURIOSO

Die elegante Visualität von Furioso wird geprägt von handgefertigten Kostümen, liebevoller Ausstattung und der magischen Kraft der Schwarz-Weiß-Bilder. Maro, selbst ein erfahrener Kameramann, entwickelte das besondere, visuelle Konzept für Kamera und Lichtgestaltung persönlich und schaffte es so, über die langen Drehphasen, in denen mehrere Kameramänner zum Einsatz kamen, stets diesen einzigartigen Stil beizubehalten. So wie in Furioso haben die Zuschauer einen Zirkus noch nie gesehen.

DER DREH VON FURIOSO

Die Dreharbeiten zu Furioso entpuppten sich als weitaus aufwendiger und langwieriger, als zunächst geplant. Am Ende dauerte die Drehzeit fast drei Jahre. Besonders die Corona-Pandemie stellte das Team vor enorme Herausforderungen: Darsteller aus den USA konnten teilweise nicht einreisen, und die Koordination des großen Ensembles glich einem organisatorischen Drahtseilakt. Hinzu kamen die historischen Schauplätze des Films, die zeitintensiv hergestellt werden mussten. Auch das Drehbuch wurde während der gesamten Produktion kontinuierlich weiterentwickelt, sodass der Film flexibel an die wechselnden Gegebenheiten angepasst werden konnte. Das Ergebnis ist ein Film, der ebenso von seiner Vision wie von seiner Entstehungsgeschichte erzählt.

DIE MUSIK VON FURIOSO

Marcel Maro, selbst leidenschaftlicher Musiker, hat die Musik zu Furioso eigenhändig geschrieben und komponiert. Dabei unternahm er eine historische Zeitreise in die Filmmusikgeschichte. Mit einer Mischung aus alten Band-Sampler-Maschinen und Live-Instrumenten kreierte er den einzigartigen Klang eines Vintage-Orchesters, das den Film perfekt ergänzt. Der Soundtrack besticht durch eine einzigartige Mischung aus Romantik, Melancholie und Hoffnung. Er fügt sich harmonisch in die Atmosphäre der historischen Kulisse des Films ein.

DER KLANG VON FURIOSO

Der Klang von Furioso sollte einzigartig sein, wie es bereits seine Bildsprache war. So wurde auch die Audio-Postproduktion von vornherein akribisch geplant und beim Dreh bereits berücksichtigt. Der gesamte Dialog wurde am Filmset nur als Primärton aufgezeichnet. In der aufwändigen Postproduktion wurde nun der gesamte Dialog neu aufgenommen und gemischt, wie es sich für einen qualitativen Vintage-Film-sound von damals gehörte. Es wurde außerdem bewusst darauf verzichtet, bei den Dreharbeiten aufgenommene Geräusche zu verwenden. Sämtliche Geräusche von Schritten, Kleidung und Soundeffekten wurden komplett während der Postproduktion in den Furioso Studios Berlin im Nachhinein aufgezeichnet. Nur so war es möglich, den historischen Klangcharakter zu erzeugen, nachdem der Film verlangte.

EIN TRIUMPF DER LEIDENSCHAFT

Von Anbeginn an lag dem Projekt eine tiefgehende Leidenschaft zugrunde, der Wunsch, etwas in die Filmwelt zurückzubringen, das verloren schien. Trotz der erheblichen Hindernisse, die sich während der Produktion als weit größer herausstellten, als ursprünglich angenommen, war für Marcel Maro und sein Team immer klar, dass dieses Herzensprojekt vollendet werden musste. In Zeiten von Pandemie und Shutdowns war das keine leichte Aufgabe. Doch die unerschütterliche Entschlossenheit, verbunden mit dem unermüdlichen Einsatz, trugen dazu bei, dass Furioso nach sieben entbehrungsreichen Jahren schließlich vollendet werden konnte.

Am Ende ist Furioso nicht nur ein Film, sondern ein Lebenswerk, das alle Widrigkeiten überdauert hat.

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